Soziale Projekte

Hier ein Auszug über die sozialen Projekte in Arusha, die wir mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen. Ziel ist es, den Menschen in Afrika ein eigenständiges Leben in ihrer Heimat dauerhaft zu ermöglichen.

Mehr Informationen dazu finden Sie unter:  www.partnerschaft-fuer-afrika.de





Aktueller Report aus Arusha August 2018

Ein Überblick über alle Projekte

Liebe Freunde und Förderer,

diesmal haben wir unsere Projektreise etwas anders gestaltet als in den vergangenen Jahren: zunächst stand eine Woche mit Meetings an, bei denen wir ganz ungestört die vielen drängenden Fragen klären konnten. Das war für uns entspannter, denn so konnten wir uns vor Ort bei den Projekten viel besser um die Kinder und Jugendlichen kümmern. Begonnen haben wir mit dem:

Living Water Children Center – Yakini Secondary School (Gymnasium)

image


Stella Kessy freut sich, dass sie nun auf die Yakini Secondary School des „Living Water Children Centers“ geht, die wir als erstes Projekt mit unseren mitgereisten Gästen besuchen. (mit Friederike und Günter Heidenhof)

Die neue Secondary School war nicht wieder zu erkennen: zum einen, weil wieder zwei große Gebäudekomplexe fertig gestellt wurden – hierfür haben wir neben einer privaten Großspende für die Innenreinrichtung und PC´s eine tolle Unterstützung von Sternstunden e.V. für die Gebäude erhalten. Zum anderen erkannten wir die Schule kaum wieder, weil nun alle Gebäude einheitlich hellbraun angestrichen wurden.

Die neuen Gebäude sind errichtet worden für eine Bibliothek, ein PC-Labor und vier neue Klassenräume. Besonders die Bibliothek brachte uns zum Staunen: eine große Halle mit einer mittigen Säule und hoher Decke sorgt für eine ganz besondere Atmosphäre. Und wir konnten unser Glück kaum fassen, als sich unsere Gäste bereit erklärten, die Regale für die Bibliothek zu spendieren! Nun kann bald gebüffelt werden ...

image


Zunächst musste für die Regierung ein Zaun her, der beweist, dass nun auch wirklich 3 Acre Land zur Verfügung stehen- und zwar auf der Rückseite der Secondary School, da das damals erworbene Grundstück zum Glück groß genug ist. Demnächst muss der Mais den neuen Gebäuden weichen! 100 neue Waisenkinder werden hier ihr Zuhause finden….

Programm/Einrichtung

Besteht aus diesen Teilen

Finanzierung

Herausforderung

Living Water Children Center (eingetragene gemeinnützige Organisation)

Waisenhaus

durch die Einnahmen der Grundschule

Spendenwerbung und Projektanträge zur Finanzierung der neuen Gebäude

Grundschule „Yakini Primary School“

Durch Einnahmen der zahlenden Schüler werden ca. 100 Waisen mitfinanziert

Derzeit keine; wurde mit maßgeblicher Unterstützung durch PFA aufgebaut

Gymnasium „Yakini Secondary

School“

Durch Einnahmen der zahlenden Schüler werden Waisen mitfinanziert

Steigerung der Schülerzahl zur Steigerung der Einnahmen für die Querfinanzierung der Waisen

Farm-Projekt

Soll sich selbst finanzieren und Lebensmittel für Waisenhaus und Schulen produzieren

Einen guten Experten zu finden, der Kimaros das notwendige Know-How vermittelt


Das Living Water Children Center besteht aus verschiedenen Teilprojekten, die durch unsere jahrelange Förderung in den vergangenen dreizehn Jahren maßgeblich mit aufgebaut wurden.

Living Water Children Center – Yakini Primary School (Grundschule)

Die Grundschule läuft noch immer sehr gut und bringt durch zahlende Schüler genügend Einnahmen, um die derzeit 93 Waisen mit zu versorgen. Viele der von uns unterstützen Kinder gehen hier zur Schule – Patenkinder, die wie die ehemaligen Waisenhaus-Kinder wachsen und einige von ihnen sind auch schon auf die Secondary School gewechselt. Jedes halbe Jahr besuchen wir sie und fragen, wie es ihnen geht und was sie brauchen.

image

Angela (linkes Bild links) und Violeth (linkes Bild rechts) sind Freundinnen geworden. Miriam (rechtes Bild) ist inzwischen gesundheitlich so stabil, dass sie von Kimaros Privatbetreuung in die Yakini School wechseln konnte. Unten links: Josephine und Elizabeth, und rechts: Japhet und Josephines Bruder Elihuruma.


Programm/Einrichtung

Besteht aus diesen Teilen

Finanzierung

Herausforderung

Canaan Center (eingetragene gemeinnützige Organisation der Kirche)

Waisenhaus für HIV- positive Kinder

Soll laufende Kosten selbst tragen aus den Spenden der örtlichen kirchlichen Gemeinden. Schulgelder müssen durch Patenschaften von PFA finanziert werden, da die Einnahmen aus den Gemeinden nicht ausreichen; die Kinder gehen in die „Yakini Primary School“ (siehe oben)

Gebäuderisse nach der Regenzeit.

Neuaufnahme von 6 Kindern und Suche nach Paten.

Die Kinder werden größer und die Schlafsäle werden zu klein für sie.

Spiel- und Lerncenter

Das angegliederte und umgebaute ehemalige Dispensary-Gebäude gehört nun zum Canaan Center

Der Kindergartenraum soll hierhin verlegt werden, um im Center Platz für einen neuen Schlafsaal zu schaffen.

Youth Hostel (in Planung)

In Planung

Es soll eine Unterbringungsmöglichkeit für Heimkehrer geschaffen werden, sobald die Kinder älter werden und auf Boarding Schools gehen.

Unseren Patenkindern geht es sehr gut, sie sind alle fröhlich und munter. Allerdings wurde nun entschieden, dass sie in den Ferien und über Weihnachten nicht mehr zu ihren Rest-Familien nach Hause gehen, da die meisten von ihnen mit weniger Gewicht und teilweise ohne Medikamentierung zurückkamen.

image image

Links: Helena, Swaba und Esther, rechts: Boniface und Selemani; heute alle Kinder in Sonntagskleidung, das sie gerade aus der Kirche kamen.



Programm/Einrichtung

Besteht aus diesen Teilen

Finanzierung

Herausforderung

MVC-Programm für gefährdete Kinder

(Programm von AAIDRO, eingetragene gemeinnützige Organisation der Kirche)

26 Familien mit ca. 100 Familienmitgliedern

Die Finanzierung des Programms erfolgt ausschließlich über Spenden

Verantwortung für ca. 100 Kinder, Jugendliche und deren Mütter: jedes Jahr genügend Mittel zusammen bekommen

Jobsuche nach Ende der Ausbildung

Wirkliche Eigenständigkeit erreichen

40 Studenten

Die Finanzierung des Programms

Die gleiche Herausforderung:

erfolgt ausschließlich über

keinen der jungen Leute aus

Spenden

dem Studium nehmen zu

müssen und Jobs finden!


image
image

Ally Mkopano hat es geschafft, sich freizuschwimmen: sein Kleinbusiness wächst (auch Dank einer Sachspende aus Deutschland, über die er sich riesig gefreut hat) - und er hält akribisch Buch über seine Einnahmen und Ausgaben.



image

Direktorin Helen Nguya, oben rechts, und MVC-Programmleiter Gerald Ngaiza (unten links: im Bild rechts) helfen dabei, die Mütter und die Jugendlichen in die Selbständigkeit zu entlassen (unten rechts: Josef, Godfrey, Emmanuel, Gabriel).

Programm/Einrichtung

Besteht aus diesen Teilen

Finanzierung

Herausforderung

TRMEGA-Programm

(eingetragene gemeinnützige Organisation)

Trainings

  • für Leute mit HIV

  • Mütter des MVC

  • arbeitslose Jugendliche

  • Jugendl. i.d. Ausbildung

Die Finanzierung des Programms erfolgt über Spenden sowie aus den Einnahmen aus den Lehrgärten

Es gibt mehr Trainingsbedarf als über die Einnahmen finanziert werden kann

Lehrgarten und Imbaseni- Garten

Die Finanzierung der Lehrgärten erfolgt über Spenden und eigene Einnahmen

Unwetter und Kalamitäten verursachen regelmäßig größere Ernteausfälle, so dass die Einnahmeseite relativ schwach ist. Deshalb steht Entscheidung zum Verkauf an.


image
image

Beispiele für Handwerksarbeiten, welche durch die Gruppe mit Gewinn vertrieben werden können.

St. Elizabeth Hospital

Auch wenn wir bisher leider nicht so viel für das Krankenhaus tun konnten, wir begleiten die Entwicklung seit vielen Jahren und helfen hier und da aus. Bei unserem letzten Besuch konnten wir es nicht fassen, dass dieses Krankenhaus, das unter anderem ca. 3000 Geburten und viele weitere OP´s durchführt, ohne Waschmaschine auskommen muss. Alles blutige OP-Zeug wurde von Hand auf einem Stein mit kaltem Wasser geschrubbt.

Unvorstellbar.

Wir erzählten einem Ehepaar aus Süddeutschland von dieser Situation und erhielten spontan die Zusage, eine 20 Kilogramm-Maschine spenden zu können! Diese ist nun angeschlossen und wäscht quasi rund um die Uhr. Wir sind sehr froh, dass wir wenigstens dies auf den Weg bringen konnten!

Eine Sachspende von OP-Besteck mussten wir noch umständlich durch den Zoll bringen, aber auch dieses konnte wohlbehalten übergeben werden. Die Freude ist groß, denn es fehlt an allen Ecken und Enden and Material….

image image


Das St. Elisabeth Hospital ist vornehmlich offen für die armen und mittellosen Bewohner Arushas – und hat deshalb große Schwierigkeiten, keine roten Zahlen zu schreiben. Hilfe ist willkommen wo es nur geht!

An dieser Stelle würden wir gerne noch einmal deutlich machen, wie unsere Projekte durch unsere Arbeit mit der Zeit miteinander vernetzt wurden. Besonders deutlich wird dies bei der Zusammenarbeit des MVC-Programms für gefährdete Kinder mit den anderen Einrichtungen.

Stichwort „Vernetzung“: Seit wir vor zwölf Jahren angefangen haben, die beschriebenen Projekte in Tansania zu unterstützen – die übrigens seitdem die gleichen geblieben sind – hatten wir begonnen, die Projekte unterschiedlicher Projektpartner mit einander zu vernetzen. Das schafft Synergien, weil der eine von den Stärken des anderen lernen und profitieren kann:

Ohne unsere Vermittlung hätten all diese einzelnen Center kaum Berührungspunkte. Durch unsere Vermittlung konnten wir die verschiedenen Projektpartner zusammenbringen.

Wieder einmal haben wir erlebt, wie viel wir als Partnerschaft für Afrika Dank unserer Spender und des Einsatzes Vieler leisten können. Wir können nicht die ganze Welt retten, aber für unsere Schützlinge ist diese Art von Hilfe alles andere als ein Tropfen auf den heißen Stein. Es verändert ihre Welt, einige können erst hierdurch in Würde leben oder gar überleben. Und die nächste Generation Kinder wächst heran, diesmal mit guter Bildung und der Chance, sich selbst zu helfen und später einmal der Gesellschaft etwas zurück zu geben.

Wir danken unseren treuen Unterstützern, dass sie dies zu schätzen wissen und unsere Arbeit nach Kräften fördern! In diesem Sinne herzlichen Dank und alles Gute!

Friederike und Günter Heidenhof


image


Adopt a child!

Rund ein Euro pro Tag reicht aus, um einem Kind den Schulbesuch weiterhin zu ermöglichen. Für einen weiteren Euro können wir Schuluniformen und Schulmaterial beschaffen. Je nachdem, wo die Kinder untergebracht sind, betragen die jährlichen Kosten zwischen 500 und 900 Euro. Wir sind regelmäßig vor Ort und berichten darüber, wie es den Kindern geht.

Mitmachen ist ganz einfach: e-mail an  (info@partnerschaft-fuer-afrika.de) und wir suchen gemeinsam ein Kind aus.

Spendenkonto:

Empfänger: Partnerschaft für Afrika e.V.

Verwendungszweck: Kennwort „Canaan-Pate“ + Eigene Anschrift für Spendenquittung

Bank: Postbank

IBAN: DE12360100430998255438 BIC: PBNKDEFF

MedResource ist ein Tätigkeitsfeld der RMC MedConsult GmbH in Breitbrunn am Chiemsee